ALTES STELLWERK KOKEREI HASSEL

LETZTE WEICHENSTELLUNG: ARTENSCHUTZ

© Foto: Bernd Hegert
© Foto: Bernd Hegert

Artenschutz statt Abriss: Das alte Stellwerk der Kokerei Hassel in Gelsenkirchen hat ausgedient. <br />
Für "Nachmieter" wie Zwergfledermäuse und Mauerbienen wird es jetzt aber erst richtig attraktiv, denn menschliche Besucher sind hier nur als Beobachter zugelassen. <br />
<br />
© Foto: Bernd Hegert
Artenschutz statt Abriss: Das alte Stellwerk der Kokerei Hassel in Gelsenkirchen hat ausgedient.
Für "Nachmieter" wie Zwergfledermäuse und Mauerbienen wird es jetzt aber erst richtig attraktiv, denn menschliche Besucher sind hier nur als Beobachter zugelassen.

© Foto: Bernd Hegert
Eigentlich sollte das nicht mehr gebrauchte Stellwerk einer Kokerei-Betriebsbahn in Gelsenkirchen abgerissen werden. Der NABU befand, dass es sich sehr gut als Brutplatz und Versteck für diverse Kulturfolger aus der heimischen Tierwelt eignen würde. In Halbhöhlen außen am Gebäude können Hausrotschwanz und Mehlschwalben nisten und im Inneren würden Fledermäuse ein sicheres Sommerquartier finden. Dafür wird der schmucklose Ziegelbau mit finanzieller Förderung der NRW-Stiftung entkernt, bis auf Einflugöffnungen vermauert und neu gedeckt, das Dach wird anschließend mit genügsamen Pflanzen begrünt. Auch für Wildbienen und andere Insekten werden geeignete Niststrukturen geschaffen. Da die ehemalige Bahntrasse zu einem Radweg umgebaut wird, soll zukünftig eine Informationstafel über die tierischen Bewohner informieren. Dann heißt es "Nächster Halt: Stellwerk Kokerei Hassel!"

Stand der Angaben: Stiftungsmagazin 01/2019


Kommentare

Sie haben dieses Projekt der NRW-Stiftung bereits besucht? Dann schreiben Sie uns, wie es Ihnen gefallen hat. Kommentar verfassen



Druckversion  [Druckversion]
Bookmark and Share